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der Hand dieſer Perſon ſelbſt geſchrieben iſt, den ſicherſten Aufſchluß geben.“
Der Hauptmann ergriff mit zitternder Hand das Papierheft, welches Ephraim aus der Taſche zog, und gab ihm ein Zeichen ſich auf das So— pha niederzulaſſen. Er ſelbſt ſetzte ſich, von Eph⸗ raim abgewandt, in eine Fenſtervertiefung des Zim⸗ mers, und durchflog mit athemloſer Haſt die von der Zeit vergilbten Blätter aus Sankt Liguori, deren Inhalt dem Leſer bekannt iſt. Ephraim konnte den Eindruck auf ſeinem Geſicht nicht be— obachten, aber er hörte ihn zuweilen tief ſeufzen, oder die leiſe Klage ausſtoßen: Arme, arme Mutter!
Als der Hauptmann das letzte Blatt geleſen, ließ er die Hand mit dem Manuſkript auf ſein Knie ſinken, und blieb lange in tiefes Nachdenken verſunken.
Ephraim konnte von dieſem zwanzigjährigen Jüngling nichts Schlimmes mehr befürchten, nach⸗ dem er ſeine innige Liebe für das Andenken ſeiner Mutter erkannt, und die tiefe Gemüthsbewegung, der er fähig war, geſehen. Dennoch erwartete er mit peinlicher Ungeduld das Reſultat ſeiner Be⸗


