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ihn faſt für ſinnverwirrt; denn Ephraim, der ſchon ſo oft plötzlich heranſtürmende Unglücksfälle mit Kraft ertragen hatte, konnte ſich in dem Ueber⸗ maß ſeines freudigen Gefühls gar nicht faſſen. Und doch war mit der Anweſenheit dieſes Bildes für ſeinen Zweck noch gar nicht viel gewonnen. Denn daß der Graf der Sohn ECvelinens ſei, konnte doch Ephraim nicht bezweifeln, und daß ein Sohn das Portrait ſeiner verſtorbenen Mutter in ſeinem Zimmer hatte, gehörte zu den natür⸗ lichſten und alltäglichſten Dingen von der Welt. Damit war aber der natürliche Vater des Grafen noch nicht anerkannt. Allein es ging Ephraims jugendlicher Phantaſie mit dem aus der Villa und dem Schloß des Grafen hieher gebrachten Portrait, wie einem jungen Romanleſer der auf ſeinen Reiſen in die alte Burg kommt, wo die Helden ſeines Lieblingsromans einſt gelebt und geliebt, oder vielmehr wie dem jungen Grafen Avenel in der berühmten Oper, dem ein Volkslied, das er auf ſeinem Wege hört, Lebensbilder ſeiner Kindheit, die er bisher für weſenloſe Traumbilder gehalten, als Wirklichkeit darſtellt. Dieſes Por⸗ trait, obwohl nur todte Leinwand, machte auf


