Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Anklägern ſtehen ſah, brach er, von einem Ner⸗ venſchlage getroffen, zuſammen, und ſtürzte leblos zu den Füßen ſeines verlorenen Sohnes.

Mit der Rieſenkraft eines ungeheuren Schmer⸗ zes erhob Ephraim den ſchweren Körper, und trug ihn auf ſein Bett; aber alle Belebungsverſuche waren vergebens, die Eiskälte überzog raſch die Glieder des zu Tode getroffenen Mannes. Die beiden Gemeindeälteſten, welche zur„heiligen Brü⸗ derſchaft“ gehörten— einer frommen Geſellſſchaft, welche ſich um Sterbende verſammelt und ſie zur Erde beſtattet— erkannten bald, daß hier nichts mehr zu retten ſei, und nachdem ſie die alte Wirth⸗ ſchafterin des Todtengräbers zur Synagoge ge⸗ ſchickt, um noch mehr Leute aus der Brüderſchaft zu holen, erhoben ſie ihre Stimmen, und ſprachen die Sterbegebete mit dem üblichen lauten Jammer, der unter den Eindrücken des düſtern Momentes mehr war als bloßes angewohntes Zeremoniell. Bald füllte ſich die kleine Stube und der Flur mit einer Menge von Leuten aus der Brüderſchaft, und nun begann mit dem Todten eine Reihe von düſtern Zeremonien, die in dieſem Augenblick da⸗ durch noch ſchauerlicher wurden, daß Menſchen in