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Die drei abgeſandten Männer ſtiegen mühſam die finſtre Treppe zu der Wohnung des Todten⸗ gräbers hinab. Ein ſchwacher Lichtſchimmer, der ſich aus Ephraims Stübchen durchs Schlüſſelloch ſtahl, ſprach zu Ephraims Gunſten, indem man daraus ſchloß, daß er dieſen Abend ſich nicht, wie Manche geargwöhnt hatten, ins Kloſter begeben habe. Der alte Mardochai öffnete leiſe die Thüre, in der Abſicht den Schlummer eines Kranken nicht zu ſtören. Doch nun blieben die drei Männer von Entſetzen gefeſſelt ſtehen. Ephraim ſaß mit dem Rücken gegen die Thüre, aber ſeine Haltung ver⸗ rieth einen Menſchen, der in tiefe Andacht ver⸗ ſunken war. Ganz deutlich ſahen die drei Män⸗ ner ein großes Bild, das er an der Wand, an die ſein kleiner Tiſch ſtieß, befeſtigt hatte. Und dieſes Bild mit der Madonna und dem kreuztra⸗ genden Chriſtuskind glich ſehr den Bildern, welche die drei Männer draußen in der Stadt an der Kirche und an den Häuſern frommer Chriſten gar oft geſehen hatten. Den drei Männern ſchien es nun offenbar, daß Ephraim den Glauben ſeiner Väter verlaſſen hatte, und daß ſein Renegateneifer ſo weit ging, gerade an dieſem Abend des erha⸗
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