Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Sollte der Flaſchenzug verwerflicher ſein, weil er ſinnreicher und complicirter iſt als die plumpe Stange von Holz oder Eiſen mit der der Urkun⸗ dige mühſam ſeine Laſten hebt? Iſt der ein Zer— ſtörer, der alte Häuſer niederreißt um auf dem Grunde neue aufzubauen? Reißt nicht der Land⸗ mann mit gewaltiger Hand den Boden auf um ſeine Saat in die Furche zu legen? Alle dieſe Bilder wendet auch der Jeſuit an um ſein Thun zu rechtfertigen, und er wäre in ſeinem Recht, wenn ſein Zweck ein guter wäre. Auf das Ziel kommt Alles an, und ſelten wird es anders erreicht als wie beim Wurfgeſchoß durch die krumme Linie. Mit dem Teufel muß man teufliſch ringen. Warum leidet das Recht, herrſcht das Unrecht? Weil das Unrecht eine heuchleriſche Maske vornimmt, und die Redlichkeit der Menſchen der Täuſchung Vor⸗ ſchub leiſtet. Wenn einſt die Maske fällt, und der dahinter verborgene Wurm ſichtbar wird, dann wird die Selbſtſucht ohnmächtig ſein; ſie wird allein ſtehen mit ihrem Häuflein ſchuldbewußter Helfershelfer. Dieſe Maske abzureißen iſt die Auf⸗ gabe meines Lebens, und jedes Mittel iſt mir willkommen, wenn es ſich nur wirkſam erweiſt.“