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ſtört fortzuſetzen. Und doch hätte er ſo gerne das ſchöne Herz des Jünglings feſtgehalten, er ent⸗ ſetzte ſich davor wieder in ſeine ſchreckliche Ein⸗ ſamkeit zurückzuſinken, nachdem ihm ein glücklicher Zufall einen Freund an das öde Herz gelegt. Das tiefe Schweigen des Jünglings ward ihm immer peinlicher, und wie auch die Entſcheidung ausfiele, ſo wollte er doch alsbald erfahren, was in der Seele Ephraims vorgehe.
„Ich begreife deinen Schauder,“ ſagte er weh— müthig,„indem ich mich in die Zeit zurückverſetze, wo auch mein Herz ſo offen war wie der Kelch einer Lilie. Es iſt dir zu Muthe wie einer barm⸗ herzigen Schweſter, die zum erſten Mal eine Ope⸗ ration anſieht mit allen Schrecken und Widerlich⸗ keiten des Krankenbettes; und doch iſt der uner⸗ bittliche Arzt kein Scheuſal, kein grauſamer Henker. Ich ſage es dir offen, ich bin Jeſuit, jeſuitiſcher vielleicht als meine Kollegen; aber was den ge⸗ wöhnlichen Jeſuiten haſſenswerth macht, das ſind ſeine Zwecke, nicht ſeine Mittel. Der Zweck hei⸗ ligt das Mittel, das iſt ein Grundſatz nach dem ſich Alles in der Welt bewegt. Was iſt ein Mit⸗ tel? Ein Hebel aus dieſem oder jenem Stoff.
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