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ſichern Boden, und vor ihrem Lichte verſchwindet immer weiter auf der Erde die alte Nacht, in welcher die Menſchen ſich nicht als Brüder er⸗ kannten und ſich gegenſeitig erwürgten. In dieſem Lichte kann auch das Evangelium ſelbſt nicht mehr beſtehen. Es hat ſeinen erhabenen Zweck erfüllt, indem es die Barbarei bekämpfte und den Begriff eines Gottes der Liebe über die Erde verbreitete; aber es waltet noch immer darin ein perſönlicher Gott der den Menſchen von der Menſchheit ab⸗ zieht, und ſeine Entwickelung ſtört. Das Evan⸗ gelium predigt mehr Barmherzigkeit als Menſchen⸗ recht und verlegt das Paradies in eine andere Welt. Allerdings ließe ſich in die ſymboliſche Sprache des Evangeliums all das hineinlegen, was die Vernunft durch ſich ſelbſt erkannt. Aber wozu dieſe ſo leicht beirrenden Symbole, die ſo oft zur Verwechslung von Form und Weſen ge⸗ führt, wozu das Kleid der Kindheit gewaltſam dehnen für den Erwachſenen, wenn entſprechendes Gewand zu Gebot ſteht? Warum eine zweitau⸗ ſendjährige Sprache reden, anſtatt in freundlichen gewohnten Lauten? Nur Lüge und Betrug können dabei ihre Rechnung finden. Sprechen wir deut⸗


