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nicht von dieſer Welt,“ und„Gebt dem Kaiſer was des Kaiſers iſt,“ ſchien den Herrſchern des römiſchen Reiches ein beſſeres Mittel der Unter⸗ jochung als die Schwerdter ihrer Prätorianer, die ſich oft gegen ſie ſelbſt wandten.“
Bei den letzten Worten wurde der Mönch von einem ſo heftigen innern Schmerz ergriffen, daß ihm das Wort verſagte. Ephraim begriff zwar noch nicht klar, was der Mönch in kurzer Andeutung an ſeinem Geiſte vorüberführte, aber er erkannte mit tiefer Verehrung, welcher erhabener Eifer für die Wahrheit und welche glühende Men⸗ ſchenliebe in der Bruſt dieſes Mönchs lebte, der ihm ſelbſt als jener Gottmenſch erſchien, der ihm als das einzig erkennbare höhere Weſen geſchil— dert wurde.
Nach wenigen Augenblicken hatte der Mönch durch eine große Kraftanſtrengung jene tiefe Ruhe wieder gewonnen, die er ſich nach Jahren des Schmerzes und der Selbſtüberwindung erworben. Er konnte wieder mit Sicherheit in ſeiner Rede fortfahren, doch ſchien ſeine Stimme von einem leiſen Zittern durchdrungen, welches ſeinen jugend⸗ lichen Zuhörer tief erſchütterte.
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