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eine ſchöne Dichtung war, ändert die unbeſtreit⸗ bare Thatſache nicht, daß das Selbſtbewußtſein der Menſchen ſich gegen einen außer dem Men— ſchen hingeſtellten unnahbaren Herrſcher empörte, in deſſen Namen verachtete Prieſter ihrer Selbſt⸗ ſucht dienten. Die von Tyrannen mißhandelte und ausgebeutete Menſchheit nahm raſch in ſich auf die Lehre von dem Gott der Liebe und der Gerechtigkeit, denn ſie entſprach ihrem Haß gegen die Tyrannei der Machthaber und ihrem Drange nach Freiheit und Gleichheit. Gegen dieſen be⸗ drohenden Geiſt der menſchlichen Würde und Be⸗ rechtigung wütheten geiſtliche und weltliche Macht⸗ haber, und die neue Erkenntniß war genöthigt die Erde Preis zu geben und ſich in das innere Bewußtſein, unter dem Namen Himmelreich, zu flüchten. Dieſer demüthige, entſagende Glaube war den weltlichen Machthabern nicht mehr ge⸗ fährlich, und ſie ſchloſſen ſich ihm gerne an um ſich der unbequemen Macht der heidniſchen Prie⸗ ſter zu entziehen, die die Erde mit ihnen theilen wollten, und um den wachſenden Strom des neuen Glaubens von ihrem Thron abzuleiten. Eine Lehre, welche die Grundſätze aufſtellte:„Mein Reich iſt
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