Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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Herzens folgen ſollte, die ihn zu dieſem merkwür⸗ digen Manne hinzog.

Junger Menſch, ſagte der Mönch mit einem Tone der wie ein eiſerner Hammer auf Ephraims Seele eindrangwas ſtehſt du ſo vernichtet da wie ein Kind, dem man das Gängelband ge⸗ nommen, an dem es läſſig herumſchwankte? Kannſt du nicht auf eigenen Füßen ſtehen? Sträubt ſich nicht dein Menſchenſtolz gegen eingreifende fremde Willkühr, ſelbſt wenn ſie vom Himmel käme? Sklaviſches Geſchlecht, iſt euer Drang beherrſcht zu werden nicht genug von weltlichen Mächten be⸗ friedigt, daß Ihr noch im Himmel Weſen ſucht um ihnen Geißel und Zügel in die Hand zu drük ken! Und was für einen Herrn habt Ihr aus dem Gott gemacht einen wahren Aegertyrannen, der ſeine Sklaven ätzt und füttert, und nach Laune zu Boden wirft und mit Füßen tritt. Und dann ſoll dieſer unumſchränkte Tyrann wieder euer Be⸗ dienter und Knecht ſein, der euch den Acker beſtellt und die Mühlen dreht, von früh bis Abend für euch auf den Beinen ſein muß, beſchmutzt und be⸗ ſudelt von euren Aufträgen. Das iſt euer Gott, o du gedankenloſes kindiſches Geſchlecht!

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