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Jüngling ſeine Worte ohne böſe Abſicht als et⸗ was Außerordentliches verbreiten könnte.
Einige Zeit ſchwankte der Mönch zwiſchen der Nothwendigkeit, den Eindruck ſeiner Worte auf ir⸗ gend eine Weiſe zu verwiſchen, und einem unwi⸗ derſtehlichen Antrieb, dieſe junge in ſeine Einſam⸗ keit hereingefallene Seele mächtig zu faſſen und wach zu rütteln. Er las auf dem Geſichte des Jünglings, daß er ſich für ihn intereſſire, und daß ihm nur der Muth fehle ihm irgend ein inniges Anliegen mitzutheilen. Als Künſtler und Menſch fühlte ſich der Mönch lebhaft ergriffen von dieſer edlen jugendlichln Geſtalt, in der ſich der Ausdruck eines erhabenen Seelenlebens mit den ſcharfen Li⸗ nien der Ausdauer und Thatkraft zu dem Bilde eines künftigen Helden der Religionskriege oder politiſchen Kämpfe vereinigte. Während der Künſt⸗ ler lebhaft wünſchte dieſes ſchöne Modell eines Johann v. Leyden oder St. Juſt nicht aus dem Auge zu verlieren, regte ſich auch in dem Herzen des Mönchs die lange unterdrückte Sehnſucht nach Freundſchaft, nach einem unverſchleierten Austauſch der Gedanken und Gefühle. Dieſen Jüngling wünſchte er an ſich heranzuziehen, um ſich an der
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