unſt Jahr dliche 8 um mäch⸗ Land⸗ darin klicher Licht die nicht einge⸗
1
enom⸗ ndigen nenſio⸗ Zelle ewußt Land⸗ Thie⸗ unntes Rüh⸗ en mit Jäger ir für
ſein geliebtes ſchutzloſes Thierchen ſo heftig ergrif⸗ fen, daß er mit geballter Fauſt gegen das Bild ſtürzte und wild aufſchrie:„Halt ein Grauſamer, fürchte den rächenden Gott!“
In demſelben Augenblick ſprach hinter ihm eine tiefe ernſte Stimme:„Du rufſt ein Phantom, es gibt keinen Gott!“
Ephraim war in ſeiner Haſt dem armen Reh zu Hülfe zu kommen ſo hart an das Bild heran⸗ getreten, daß er dadurch die Perſpektive verlor und leicht erkannte, daß er in einer Täuſchung befan⸗ gen geweſen. Aber er wußte nicht ob das furcht— bare Orakel, das er anfangs mitten in der Land⸗ ſchaft zu hoͤren glaubte, gleichfalls eine Täuſchung ſeiner Sinne geweſen, oder der Wirklichkeit ange⸗ hörte und mit der Zelle in Verbindung ſtand. Er wandte ſich von dem Gemälde ab um ſich in der Zelle umzuſehen, und da fand er, daß er nicht mehr allein in dem Gemache war. Während er, in der Betrachtung des Bildes vertieſt, Alles um ſich her vergeſſen hatte, war der Bewohner der Zelle eingetreten, und anfangs über den eingedrun⸗ genen Beſuch verwundert, freute er ſich ſehr, als er die zauberhafte Wirkung ſeines Kunſtwerkes auf


