Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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efühle er wie iddern Nach⸗ geirrt, Thüre te eine

er auf⸗

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gehenden Sonne übergoſſen. Alles an dem Bilde ſchien ſich des friſchen Lebens zu erfreuen und zum frohen Lebensgenuß einzuladen. Mitten durch die Lichtung floß ein ſilberheller Bach, an dem ein junges Reh harmlos weidete. Am Rande der Lich⸗ tung ſtand ein junger Mann in feiner Jagdklei dung mit einer Büchſe in der Hand, die er auf das Reh angelegt; ſeine feine Hand, an deren Fin⸗ ger koſtbare Edelſteine blitzten, war eben bereit durch eine Bewegung des Drückers das tödtliche Geſchoß zu entſenden. Der Maler hatte offenbar die Abſicht einen feinen Mann aus der ſogenann⸗ ten guten hochgebildeten Geſellſchaft hinzuſtellen, der das Mordhandwerk bloß zu ſeinem Vergnügen ausübte. Das unſchuldige Reh hatte keine Ahnung von dem grauſamen Schickſal, von dem es bedroht war. Es verzehrte freudig die Krautblätter, die es eben ausgerupft, und blickte in harmloſer Fröh⸗ lichkeit vor ſich hin. Auf das Auge des frommen Thieres ſchien der Maler die höchſte Kraft ſeines Pinſels verwandt zu haben. Die Form des Auges war wohl der Individualität eines Rehes entſpre⸗ chend, aber im Blick lag eine Seele voll kindlicher Einfalt und himmliſcher Sanftmuth.