Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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den des Gemaches trat dem Auge Ephraims ein neues Wunder entgegen. Die Wände waren bis an die Decke mit Gemälden bedeckt, aber dieſe Bilder waren ganz anderer Art als das Schreck⸗ bild im Corridor. Sie hatten alle einen freund⸗ lichen Charakter, und ſo ſehr auch das Leben auf dieſen Bildniſſen erreicht war, erkannte Ephraim doch, daß er es hier mit keiner Geſpenſterwelt zu thun habe, ſondern mit den Werken einer Kunſt, von deren Exiſtenz er bisher kaum eine Ahnung gehabt hatte.

Neugierig den Zweck dieſer Bildwerke zu er forſchen betrachtete er ſie aufmerkſam; der Sinn für das Schöne in der Kunſt lag in ſeiner Seele noch unentwickelt, noch hatte er keine Ahnung da⸗ von, daß die Kunſt dem Vergnügen diene, und eine unendliche Reihe der verſchiedenſten Gefühle erwecken könne. Er betrachtete dieſe Bilder wie ein wilder Indianer, der aus ſeinen Urwäldern plötzlich in die Civiliſation verſetzt worden. Nach⸗ dem ſein Auge an den vielen Bildern herumgeirrt,

blieb es auf einer Landſchaft haften, die der Thüre

gegenüber aufgehängt war. Das Bild zeigte eine reizende Waldlichtung von den Strahlen der auf⸗

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