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war dieſer Zweck verfehlt, die Gewohnheit hatte ſie abgeſtumpft; aber auf die friſchen empfängli— chen Sinne des unerfahrenen Jünglings machte dieſes Bild, inmitten der düſtern ſchreckhaften Um⸗ gebung, einen furchtbaren Eindruck. Ephraim hatte noch niemals in ſeinem Leben irgend eine Abbil⸗ dung geſehen, da deren Beſitz ſeinem Volke ver⸗ boten war. Er glaubte nicht anders, als daß ein lebendes Weſen, ein ſchreckliches Ungethüm ſich plötzlich neben ihm aufgerichtet habe, einer jener böſen Geiſter, von denen die rabbiniſchen Schrif⸗ ten viel zu erzählen wußten. Seine fieberhaft er⸗ regte Phantaſie und das wechſelnde Dämmerlicht des Corridors unterſtützten ſeinen Glauben. Die verzerrten Züge des roh geſchnitzten Leidensbildes ſchienen ſich zu bewegen, die ans Kreuz geſchla⸗ genen Glieder zuckten in krampfhafter Anſtrengung, und gräßlich ſtrömte das Blut aus den aufgeriſ⸗ ſenen Wunden.
Ephraim konnte dieſen Anblick nicht lange er— tragen. Mit einem Schrei des Entſetzens wandte er ſich ab, und ſtürzte hinweg um ſich aus dieſer gräßlichen Höhle zu retten. Er flog einen langen
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