Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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umſchloſſenen Hofraum gingen, waren mit Schmutz und Spinnenweben ſo dicht bedeckt, daß das Ta geslicht nur durchzufallen ſchien um die Düſterkeit der Kreuzgänge ſchärfer hervorzuheben. Seine eige⸗ nen Schritte auf den Steinplatten hallten ſo ſchauer⸗ lich wieder, daß er, tief beklommen, nicht mehr weiter zu gehen wagte in dieſem ungeheuren, ſchauer⸗ lich öden Hauſe, und ſich entſchloß auf dem Platze, wo er ſich gerade befand, zu warten, bis Jemand vorüberkäme, der ihm die Wohnung des Pater Katecheten angeben könnte.

Als ſich ſein Auge nach kurzem Warten an die Dämmerung des Kreuzganges gewöhnt hatte, traf ſein beklommenes Herz ein neuer Schrecken. Hart neben ſich bemerkte er plötzlich ein ungeheu⸗ res, entſetzliches Bild, das wie aus dem Boden aufgeſtiegen ſchien. Es war dies ein ungeheures hölzernes Krucifix in übermenſchlichen Verhältniſ⸗ ſen, das neben der Thür des Refektoriums, des Speiſeſaales der Mönche, vom Fußboden bis an die Decke reichte. Das Bild hatte wahrſcheinlich die Beſtimmung, den zu den Tafelfreuden eilenden Mönchen durch den Anblick der Leiden des Kir⸗ chenſtifters den Appetit zu mäßigen. Für die Mönche

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