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dammniß zu retten, und ins ewige Leben einzu⸗ führen.“
„Seltſame unbegreifliche Lehre!“ rief Ephraim die Hände zuſammenſchlagend.„Und doch zählt ſie dreihundert Millionen Bekenner, wie meine Erdbe⸗ ſchreibung verſichert“, fügte er in Gedanken ver⸗ loren hinzu. Was er von dem jungen Katholiken gehört, war ſo ganz entgegengeſetzt dem Ausſpruch eines ſeiner Kirchenväter:„Ein Unwiſſender iſt kein Frommer, und ein Gedankenloſer iſt nicht tu— gendhaft.“ Die Seltſamkeit dieſer neuen Lehre reizte um ſo ſtärker ſeinen Wiſſensdurſt, und er beeilte ſich von ſeinem Gefährten Auskunft zu er⸗ halten, wie er zu den Lehrern ſeiner Religion und der deutſchen Wiſſenſchaft gelangen könnte.
Der Knecht des Gerbers begleitete ſeine Fra⸗ gen mit einem triumphirenden Lächeln; er freute ſich innig darüber dem gutherzigen jüdiſchen Jüng⸗ ling bei der Rettung ſeines Seelenheils behülfflich zu ſein. Er zeigte ihm von der Stelle aus, wo ſie ſich befanden, ein altes Kloſtergebäude, welches in einiger Entfernung am Ende der Stadt am Rande des ſich weit hinziehenden Abhanges ge⸗ baut war. Die Geiſtlichen dieſes Kloſters, ſagte


