Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

220

nichtet über meine Unkunde in den Dingen und Erſcheinungen des irdiſchen Daſeins; von welcher brennenden Sehnſucht würde ich vollends verzehrt, wenn ich neben mir eine Kirche wüßte, wo die Gottheit ſich offenbart, ohne den Eintritt erlangen zu können. Dieſer Zuſtand wäre allerdings der eines Verdammten.

„Wie lauten die Grundlehren deiner Religion?“ rief er lebhaft, indem er den Knecht des Gerbers mit flammenden Augen betrachtete.

„Lieber guter Mann“, ſagte dieſer mit einer gutmüthigen Naivetät, die ſeinem mürriſchen, ſonn⸗ verbrannten Geſicht einen komiſchen Ausdruck gab— „ich möchte es dir gerne ſagen, um dein Seelen⸗ heil zu retten, wenn ich es nur ſelber wüßte. Aber ich bin der Sohn einer blutarmen Wittwe, und habe nicht einmal die Zeit gehabt leſen zu lernen.“

„Und du fürchteſt nicht verdammt zu ſein, wenn du deine eigene Religion nicht kennſt,“ rief Eph⸗ raim erſtaunt.

„O nein“, ſagte der Gerber etwas verwundert über Ephraims Aufregung—„dafür iſt geſorgt; Jeſus unſer Herr ſtarb für uns Alle die wir die heilige Taufe erhalten um uns von der Ver⸗

dammt führen „8 die He dreihu ſchreib loren gehört eines kein F gendhe reizte beeilte

ling l zu ſei ſie ſich in ein Nand haut