Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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„Ganz genau weiß ich es nicht“, erwiederte der Gerber,„aber es ſoll wohl ſo viel bedeuten, als daß es euch in der andern Welt ſchlecht ge⸗ hen wird.“

„Und warum ſollte es uns ſchlecht gehen,“ ſagte Ephraim lächelnd,„wenn wir ſo gutherzig ſind wie du ſelbſt ſagſt?“

„Nun weil Ihr nicht Chriſten ſeid, und wer nicht Chriſt iſt, ſagte der Herr Pfarrer in der Pre⸗ digt, iſt auf ewig verdammt.“

Dieſe Lehre überraſchte Ephraim, denn in den Büchern ſeines Glaubens hatte er keinen Fluch ge⸗ gen die Bekenner einer fremden Lehre gefunden. Doch ſagte er ſich, wenn die chriſtliche Lehre wirk⸗ lich zur Erkenntniß Gottes führt, während Gott zu Moſes ſelbſt ſprach:„Du kannſt nur meine Spur finden aber nicht mein Angeſicht ſehen“— wenn dieſe Lehre den Schlüſſel beſitzt zu dem Ge⸗ heimniß vom irdiſchen Tod und dem ewigen Le⸗ ben, ſo kann ſie mit Recht den für einen Ver⸗ dammten erklären, deſſen Geiſt von dieſer Lehre nicht erleuchtet iſt. Fühle ich mich doch faſt ver⸗