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Almoſen in der Judenſtadt, und es thut mir leid, daß ihr doch alle auf ewig verdammt ſeid. Ephraim hatte mit freudiger Rührung den ar⸗ men Hungrigen ſich laben geſehen. Er ſelbſt ver⸗ ſtand nichts von den Freuden der Tafel, in grän⸗ zenloſer Hingebung an geiſtige Genüſſe koſtete es ihm keine Ueberwindung den Lebensregeln der ſtrengſten Ascetiker unter ſeinen Kirchenlehrern ziemlich genau zu entſprechen; aber er ſah einen Menſchen durch ſeine Gabe erquickt, und fühlte zum erſten Mal in ſeinem Leben, welch ein Glück im Wohlthun liege. Die ſeltſamen Worte des Gerbers klangen ihm wie Muſtk, obgleich die Stimme des jungen Menſchen nichts weniger als melodiſch tönte, aber es war der erſte Menſch der chriſtlichen Welt, den er an ſich herangezogen hatte, und der ihm als Wegweiſer dienen ſollte auf der großen Bahn die er einſchlagen wollte. Es war ihm lieb, daß der junge Menſch ſein Ge⸗ ſpräch gleich auf dem Boden der Religion begon⸗ nen, und er ſuchte ihn darauf feſtzuhalten, da er auf dieſe Weiſe am Beſten ſeinen Zweck zu errei⸗ chen hoffte. „Was verſtehſt du unter dem Worte, daß wir
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