Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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ſchen herabzog. Und doch beſchlich ihn leiſe Weh⸗ muth über die Trümmer ſeiner kleinen Welt; wer ſieht nicht mit Trauer auf die verlorenen Freuden der Jugend, auf den Aſchenhaufen des verbrann⸗ ten Vaterhauſes? Mit vielem Entſetzen betrachtete er dann ſein eigenes Ich im Verhältniß zu der weiten Welt; wie war ſeine Gelehrſamkeit zu einem weſenloſen Nichts zuſammengeſchrumpft; ne⸗ ben und hinter ſeinem Volk hatte die Menſchheit wer weiß wie lange gelebt und ſich entwickelt, und die gegenwärtige Welt um ihn her war aus einer unabſehlichen Reihe von Verkettungen und Folge⸗ rungen entſtanden, zu denen er keinen Schlüſſel hatte. Der Stachel der Selbſtverachtung bohrte ſich tief in ſeine Bruſt, er kam ſich da unten in ſeiner engen dumpfen Höhle wie ein Maulwurf vor, der achtzehn Jahre an einem elenden Loch gegraben das ſeine Welt geweſen. In der Luft die er athmete, in den Pulsſchlag ſeines Herzens, in der Bewegung ſeines Armes, in dem Lichte das zu ſeinem Fenſter hereinfiel, in dem Rauſchen des Fluſſes der ſich da unten vor ſeinen Fenſtern durch die Wieſen ſchlängelte, in dem Hauche der den Grashalm bewegte, überall umſchlang ihn