Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

214

jetzt der Gott mit ſeinen geheimnißvollen Geſetzen, die ihm ſo fremd waren, wie das Seelenleben der Fliege die ihm umſchwirrte.

Voll Scham und Verzweiflung verbarg Ephraim ſein bleiches Angeſicht in ſeine Hände, und er wäre glücklich geweſen, wenn ſich der Schleier des To⸗ des auf immer über ſein verlorenes Leben gebrei⸗ tet hätte. Aber in der Nacht ſeines Grames ſchlich eine leiſe Stimme in ſeine gebeugte Seele, die ihm wie vom Himmel zu kommen ſchien; die Stimme gebrauchte die Bilderſprache der Schrift die ihm ſo geläufig war. Gehe hinweg, ſagte ſie, von dem unfruchtbaren Boden der Unwiſſen⸗ heit und der Knechtſchaft! Das Buch das ſo geheimnißvoll in dein enges Leben hereingefallen, ſei dir eine Feuerwolke, die dich aus der Wüſte hinleitet zu dem Baum der Erkenntniß und zu den reinen Quellen der Wahrheit und des Lebens.

Dieſer Zuſpruch der in Ephraims eigenem rin⸗ genden Geiſte entſprungen war, ſchien dem auf⸗ geregten Jüngling eine Offenbarung Gottes. Die⸗ ſes Buch, ſagte er ſich, enthält nur die Andeutungen einer unendlichen Wiſſenſchaft, aber diejenigen die es geſchrieben, haben die Schlüſſel in Händen zur

umfaſſ ſetzen finden ſein; wohne Stade war naſtu Ephre Arme geſehe erhal ſo n

Jün