Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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zboden. gewiß n wenn te. Er der Mi⸗ heu die ntgegen⸗ Schule ſeiner Schwie⸗ andere Leſebuch es ent⸗ 1 Sitze echt, der erſetzun⸗ prüchen ein deut⸗ eligüöſen herein⸗ verkehrte Wiſſen⸗ Dem ſebſt die

deutſche Schrift ſo fremd wie ägyptiſche Hiero⸗ glyphen und chineſiſche Schriftzeichen.

Ephraim ſchwankte einige Zeit zwiſchen der brennenden Neugier ſeines Forſchungstriebes und dem tief eingeprägten Abſcheu vor ketzeriſchen Leh⸗ ren. Aber bald kam ihm der Ausſpruch einer alten kirchlichen Autorität zu Hilfe, welcher lautete: „Prüfet Alles— die Schale werfet weg und den Kern behaltet.“ Dieſer Satz der vor zwei Tau⸗ ſend Jahren von einem berühmten Rabbi ausge⸗ ſprochen worden, und bisher unbenutzt in einem Winkel ſeines Gedächtniſſes gelegen hatte, beſtimmte den Entſchluß des jungen Gelehrten. Er trug das Buch auf ſein Stübchen, und verlor ſich in der Erforſchung des Inhaltes mit jener weltvergeſſe⸗ nen Ausdauer und jener durchdringenden Geiſtes⸗ kraft, mit der er ſeine Rieſenbücher bewältigt hatte, deren Anblick allein hinreichend wäre einen gewöhn⸗ lichen Jünger der Wiſſenſchaft zurückzuſchrecken. Bei ſeinem außerordentlichen Gedächtniß ward es ihm ſo leicht die deutſche Schrift zu leſen, als hätte er erſt geſtern die Prüfung im Leſebuch ſeiner Kindheit mit Ruhm beſtanden. Die hochdeutſche Schriftſprache war ihm kein Hinderniß, er kannte