Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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Nur ein einziges Mal hatte der alte Mardo⸗ chai die Stube ſeines Sohnes betreten. Er wollte ihn erinnern, daß er die Tiſchzeit vergeſſen habe. Da fand er die Geſtalt des Jünglings aufrecht und unbeweglich am Tiſche ſitzen, das Auge ſtarr und weit geöffnet. Durch das einzige Fenſter des Stübchens fiel das Mittagslicht ſo grell auf die bleichen ruhigen Züge, daß dieſe faſt durch⸗ ſichtig erſchienen. Bei dieſem Anblick erbebte das eiſerne Herz des Todtengräbers, der bisher ohne die geringſte Anwandlung von Furcht und Scheu unter finſterem Geſtrüppe zwiſchen verſunkenen Gräbern und Leichenſteinen feſten Schrittes herum⸗ gegangen war. Er glaubte nicht anders, als die Seele ſeines Sohnes wäre auf einige Zeit aus der irdiſchen Hülle hinweggezogen um ſich mit irgend welchen überirdiſchen Weſen zu beſprechen. Er wagte nicht ſich zu rühren, und er wäre viel⸗ leicht ein Opfer ſeines Schreckens geworden, wenn nicht Ephraim ſeine Anweſenheit endlich bemerkt hätte. Mit ſanfter melodiſcher Stimme die einem höheren Weſen anzugehören ſchien, ſagte er zu dem Alten: Lieber Vater verzeihe, ich habe dich warten laſſen, aber ich eſſe heute nicht, es iſt der

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