Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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zur Thüre, die auf die Terraſſe ſührte, und ver⸗

ſchwand bald hinter den Bäumen des Parks. Der Maler hatte nicht die Kraft aufzuſtehen,

noch dachte er daran das Fräulein zu grüßen; er

war wie in einem Traum befangen. Wie magne⸗

tiſch wandte er ſeinen Kopf und folgte ihr mit den Augen, wie ſie kaum den. Boden berührend hinſchwebte, bis die dunkle Allee ſie ſeinen Blicken entzog. Dann ſenkte er den Kopf auf die Bruſt, verſchränkte die Arme, und blickte mit halbgeſchloſ⸗ ſenen Augen unbeweglich vor ſich nieder. Unſäg⸗ liches Glück malte ſich in ſeinen Zügen. Ziemlich lange blieb er ſo ſitzen, bis ihn die ſchrille Stimme der alten Kammerfrau, die aus dem Garten her⸗ eindrang, aus ſeinen Träumen weckte. Jetzt nahm er die Leinwand von der Staffelei, ſtellte ſie in eine Ecke gegen die Wand gekehrt, und verließ mit unſicherem Schritt wie berauſcht die Villa um den Omnibus aufzuſuchen, der in regelmäßigen Pauſen nach Wien hinabfuhr.

Der Maler hatte ſich noch nicht lange entfernt, als die junge Gräfin von ihrem Spaziergang zu⸗

rückkehrte und wieder in den Salon trat. Ihr

Auge ſuchte ſogleich die von der Staffelei wegge⸗