Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

erührte ſtörend, r. Die egendes, weckt, ie Ruhe Schrift uſt des

Zeit iſt

ringſten, te noch zuflößen ge Ver⸗ jungen ſchien. :wegung ſche Un⸗ kte, er⸗ wie er

ftummen räuleins Zwange

39

aus der Region der Seligen in die conventionelle Welt herabzuſteigen hegte er den entgegen geſetzten Wunſch des Künſtlers Pygmalions, der die Götter anflehte ſeine Statue zu beleben. In ſeiner be⸗ geiſterten Stimmung konnte er jedoch den conven⸗ tionellen Ton nicht finden, und ſeine Antwort war mehr ein lyriſcher Ausbruch als eine Phraſe die den geſellſchaftlichen Verhältniſſen entſprechend ge⸗ weſen wäre.

„Hier iſt der Maler,“ rief er, indem er raſch näher trat,„und es wird ſein höchſtes Glück ſein, wenn ſeine Kunſt dem Meiſterwerk der Schöpfung ein wenig nahe kommt.“

„Sie?“ ſagte das Fräulein erſtaunt ohne den zweiten Theil ſeiner Anrede zu beachten—„Sie ſind ein ſehr junger Maler.“

Sie ſprach das ganz unbefangen, ſichtlich ohne alle Nebengedanken; das ſanfte Roth ihrer Wan⸗ gen erhöhte ſich nicht um die leiſeſte Nüance, und die ſchönen ſeidenen Wimpern ſenkten ſich ſo we⸗ nig, daß der Maler bloß Neugierde empfand den Grund ihrer Verwunderung zu erfahren.

„Und warum,“ ſagte er lächelnd,„ſollte der Künſtler, deſſen ſchönſte Aufgabe es iſt die himm—

F