———ʒ
28
Garten und Park der Villa. Unterhalb der Ter⸗ raſſe lag der Blumengarten mit mehren Treib⸗ häuſern. Er wurde von einer hohen Baumwand begränzt, die der Terraſſe gegenüber einen Halb⸗ kreis bildete. Von der Baumwand führten ſchat— tige Aleen von alten Linden, Ahorn und Akazien in die Tiefe des Parks. In der Mitte der Baum⸗ wand gewährte eine ſchmale Lücke zwiſchen zwei rieſigen Eichen eine romantiſche Fernſicht auf einen See in Miniature, aus dem ſich eine kleine Inſel hob mit einer von Geisblatt umrankten Laube aus vergoldetem Eiſendrath. Und über alle dieſe Herr⸗ lichkeiten lag ein ſüßer würziger Duft gebreitet, der theils aus dem Garten aufſtieg, theils von den nahen kräuterreichen Gebirgen herabſchwebte, deren ſchöne Linien über den Gipfeln der Bäume einen reizenden Hintergrund bildeten.
Der junge Künſtler hatte bereits viele herrliche Gärten geſehen, die in Wien eben nicht ſelten ſind und von denen die ſchönſten dem Publikum offen ſtehen. Er war darum über die Reize dieſer Anlagen nicht eben verwundert, obgleich ſein Auge ſich daran weidete und ſeine Bruſt mit Entzücken die ſüße Athmoſphäre einathmete. Das tiefe Er⸗
ſtaunen galt e
bedecke die F Tribt hie u wand geleg der 1 ſen, Beko
meng


