Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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niedrigungen ausſetzen, oder müßte auf Beſchäfti⸗ gung in dieſen Häuſern verzichten. Dann wäre es aber auch um die Möglichkeit geſchehen, die Köpfe dieſes Geſchlechtes in meine Mappe zu bringen, und am Ende ſuchte ich doch nichts weiter in dieſen Häuſern.“

Dieſe Betrachtung erweckte in ihm wieder den ganzen Künſtler und als er, vom Diener geführt, in den Gartenſalon trat, verdrängte ſein Kunſt⸗ ſinn unter dem Reiz der neuen Umgebung alle Erinnerung an das kleine Erlebniß, das er als Menſch erfahren.

Der Salon nahm einen großen Theil des Erd⸗ geſchoſſes der Villa ein. Es war ein weiter ho— her Saal mit marmornen Fußboden aus carrirten verſchiedenfarbigen Platten. Zwiſchen den hohen Fenſtern reichten koloſſale Spiegel in Goldrahmen vom Boden bis an die Decke. Die andern Wände waren mit kunſtvoll geſtickten Tapeten bedeckt. Rieſige Luſter hingen an der Decke. Grüne Per⸗ ſiennes erhielten in dem weiten Raum die Be⸗ leuchtung mild, die Luft friſch und kühl. Durch eine mächtige Glasthüre, die auf eine Terraſſe führte, hatte man eine herrliche Ausſicht auf den