Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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erwiederte ihm mit dem Tone und der Miene der

Kamaraderie:„Ah Sie ſind der Herr Maler? Die gnädige Gräfin hat ſchon Ihretwegen be⸗ fohlen. Kommen Sie nur mit in den Garten⸗ ſalon, Ihre hergeſchickte Staffelei iſt dort ſchon aufgeſtellt, und erwarten Sie da das gnädige Fräulein. Ich werde gleich der alten Ludmille der Kammerfrau Ihrer Gnaden melden, daß Sie angekommen ſind.“

Der junge Künſtler war nicht wenig ärger⸗ lich, daß man ihn als Handwerker behandelte und durch einen Bedienten gleichſam vor der Thüre beauftragen ließ. Seine Kränkung war um ſo größer als er ſich ſorgfältig auf eine noble Rolle vorbereitet hatte, und ſich nun ſelbſt lächerlich er— ſcheinen mußte. Doch tröſtete er ſich mit dem unverwüſtlichen Gleichmuth eines Wieners.„Sie ſind nun einmal nicht anders, dieſe vornehmen Leute. Wer nicht zu ihnen gehört, der iſt für ſie nicht weiter auf der Welt als um für ihr Geld all das zu bereiten, was ſie ſelbſt nicht machen können oder mögen. Ich muß ſchon die Dinge nehmen wie ſie ſind. Wollte ich den Beleidigten ſpielen, ſo würde ich mich nur wiederholten Er⸗

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