Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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ſtaunen aber das ſich auf ſeinem Geſichte malte, galt einem andern Umſtand.— Salon und Gar⸗ ten zeigten nämlich auffällige Spuren einer Ver⸗ nachläſſigung, die um ſo unbegreiflicher war als die Herrſchaft ſelbſt anweſend war. Fußboden und Wände des Salons waren ſichtlich mit Staub bedeckt, die Spiegel ſchienen lange nicht geputzt, die Fontaine im Vordergarten ſprang nicht, die Treibhäuſer waren ziemlich leer und die Scheiben hie und da zerſchlagen. Die einſchließende Baum⸗ wand, urſprünglich im franzöſiſchen Geſchmack an⸗ gelegt, war ſchlecht geſchoren, in den Alleen ſchien der rothe Kiesſand nicht fleißig erneuert, der Ra⸗ ſen an der Terraſſe ſchien mit der Scheere wenig Bekanntſchaft zu haben. Nur die Beete des Blu⸗ mengartens ließen eine ſorgfältigere Pflege ahnen. Guſtavs Begleiter bemerkte ſein Erſtaunen und erklärte ihm mit der gewöhnlichen Redſeligkeit Wiener Bedienten dieſen ſeltſamen Zuſtand. „Einſt, ſagte er, war das Alles anders, da mußte hier und in unſerem Palais in der Stadt Alles in ſtrengſter Ordnung ſein. Kein Stäubchen durfte eine Minute lang auf einem Möbel ſitzen bleiben. Wir Angeſtellten hatten alle Hände voll