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hatten für ſie aufgehört. Nur in einer einzigen Vorſtellung verlor ſich ihr ganzes Daſein, 46 dieſe Vorſtellung ſtand feſt und unbeweglich ihrer erſtarrten Seele wie die ſchwarze Schrift auf einem Leichenſtein:„Er ein Mönch— und ich— verheirathet! Beide lebend und doch todt für einander— die Kirche will die Gräber nicht öffnen!“
Doch die Welt ging neben ihr den Alltags⸗ gang weiter. Leute kamen in die den ganzen Tag offene Kirche, der Küſter ging wiederholt an ihr vorüber und betrachtete ſie anfangs verwundert dann mit dreiſter Zudringlichkgit. Das hnſ der Schritte und das beleidigende Mienenſpiel d
Küſters erweckten in dem halberſtorbenen B. Vevußt⸗ ſein der Dame den dunklen Gedanken, daß ſie hier nicht länger bleiben könne. Betäubt wankte ſie hinweg, wie man das eben zugeworfene Grab einer theuern Perſon verläßt. Draußen vor der Thüre traf ſie auf einen Wagen, ein Bedienter in Liyree trat ihr mit abgezogenem Hut in den Weg. Eine dunkle Vorſtellung kam ihr in den Sinn, daß ſie in dieſen Wagen ſteigen müſſe. Willenlos wie ein Kind gehorchte ſie dieſer Vorſtellung und ließ


