Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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grigem uftigen Farben platten p olirt zmückt. romme könnte; Scenen jnſtler Orgel ingſten em an⸗ hlwan⸗ zungen; ſchwär⸗ feinen

Lehre,

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aus der Seele räuchern zu laſſen, lebensſatte Damen aus der vornehmen Welt, die für ermat⸗ tete Phantaſien neue Reize ſuchen, und bethörte Weiber aus dem Volke die den Himmel um ein Wunder beſtürmen.

Dem nicht katholiſchen Beſucher dürfte ein ſelt ſames Möbel auffallen und unerklärlich erſcheinen, das in den Ecken der Sakriſtei und im Hinter⸗ grunde der Kirche in mehren Exemplaren ſich be⸗ findet. Dieſes Möbel iſt in jeder katholiſchen Kirche hier jedoch zahlreicher anzutreffen. Dieſes Möbel iſt ein äußerſt wichtiges Inſtrument für die frommen Väter zu St. Liguori, es iſt für ſie das ſogenannte Ohr des Dionys, durch welches ſie die ganze Stadt belauſchen, denn ſie haben großes Intereſſe Alles zu wiſſen, was im Innern der Häuſer der ſie umgebenden ſündigen Welt vor⸗ geht. Dieſes Möbel nennt man einen Beichtſtuhl.

Ein Beichtſtuhl hat viel Aehnlichkeit mit einer großen Sänfte ohne Tragſtangen. In der Mitte befindet ſich eine Scheidewand, in die eine Luke geſchnitten iſt. Die Luke iſt meiſt vergittert. Zwei ſchmale Eingänge ohne Thüren führen in die ab⸗ getheilten Räume. Die eine Abtheilung hat eine