Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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42 Shtzzen aug Belgten.

dies zu affectiren, ſo halte ich's fuͤr's beſte, ſolchen Unannehmlichkeiten aus dem Wege zu gehen. Das iſt nun freilich eigentlich eine kindiſche Urſache mich in Kirchen nicht ſehr umzuſehen, und haͤtte ich keine beſſere, ſo wuͤrde ich ſie nicht erwaͤhnt haben; aber ich habe noch eine beſſere, oder glaube dies wenigſtens. In jedem katholiſchen Lande, und namentlich in einem ſo ausgezeichnet frommen, wie Belgien iſt, fuͤhl' ich einen wahren Widerwillen, durch dieſe heiligen Ge⸗ baͤude zu ſpaziren, die zu jeder Zeit mit vielen an⸗ daͤchtig Betenden angefuͤllt ſind, denen das Zudringen ketzeriſcher Neugier ſehr unzart und unanſtaͤndig vor⸗ kommen muß. Allerdings ſind dieſe Tempel der An⸗ betung offne Haͤuſer, aber nicht zur Unterhal⸗ tung. Die Gemaͤlde und Statuen befinden ſich nicht darin als bloße Gegenſtaͤnde der Kunſt, ſondern als An— reizungen zur Froͤmmigkeit, und diejenigen bei denen ſie blos Gefuͤhle ſehr entgegengeſetzter Art hervorbringen — und darunter rechne ich auch mich— thaͤten beſ⸗ ſer ſie ununterſucht zu laſſen, als ſich einen Weg durch die Vorurtheile oder die Froͤmmigkeit eines ganzen Volks zu bahnen, oder, wie es leicht moͤglich ſeyn kann, des achtungswertheſten Theiles deſſelben. Auch liebe ich den Prunk dieſer Kirchen durchaus nicht. Dieſe«Bilder in Stein und Erz“ verurſachen mir eine peinliche Empfindung, und ich kann mich mit der geiſtigen und koͤrperlichen Hinwerfung verſtaͤndi⸗

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