Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Städte und litrrhen. 39

ſchlechtem Engliſch, jedem neu Ankommenden ſeine Huͤlfe aufdringt.

Indem ich mich nun ſo in die bis dahin noch unerforſchten Straßen und Gaſſen des Orts getroſt verſenke, iſt es mein erſter Zweck, mich, wo moͤglich, ſelbſt zu verlieren, weil ich dann ein Viertelſtuͤndchen dazu anwenden kann, meinen Weg wieder nach Hauſe zu finden. Ich klettere oft die hundert und wer weiß wie vielen Stufen auf einen Thurm oder ein altes Schloß, und ſchaue uͤber die Bruſtwehren auf die Dachziegel und Schieferdaͤcher unter mir, mich ſehr verwundernd, daß der obere Theil aller der Haͤuſer und die Haͤuſer aller dieſer Staͤdte ſich ſo außeror⸗ dentlich aͤhnlich ſehen. Die ſich von dort aus veren⸗ genden Straßen, und die Pygmaͤengeſtalten der Fuß⸗ gaͤnger bieten mir Stoff, uͤber die Enge und Klein⸗ heit der Menſchen und ihrer Wege zu moraliſiren; es bedurfte aber keiner ſolchen ſcheinbaren Erhebung uͤber meine Mitmenſchen, um dieſe Lehre mir auch einzupraͤgen. So ſteige ich denn wieder herunter, nicht um vieles beſſer, und gewiß nicht um ein Haar kluͤ— ger als zuvor, und ſehe nun zu den Gebaͤuden hin⸗ auf, von welchen ich kurz zuvor heruntergeſehen hatte; eine in die Augen fallende Erlaͤuterung der Hoͤhen und Tiefen im menſchlichen Leben.

Wenn ich nun aber ſo umherſtreife, ſtolpere ich oft zufaͤllig uͤber eine halb vergrabene Erinnerung aus

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