Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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wuͤrde das ſehr befoͤrdern, denn ſo lange ein mittel⸗

30 Sltzzen aus Velgten.

Jeder Winkel und jedes Behaͤltniß ward durch und durch geſtoͤrt, mein kleines Paͤcktchen auseinanderge⸗ riſſen, als ob ein Oxhoft Brandtwein darin ſey— und wir unſers Wegs entlaſſen.

Waͤhrend dieſer Unterſuchung ſagte ich zu dem mit Schwert und Gehaͤnge ausgeruͤſteten Viſitgtor: «Wiſſen Sie auch, mein Freund, daß indem Sie hier Ihre koſtbare Zeit an dieſem leeren Kabriolet verſchwen⸗ den, Sie in jenem Gehoͤlze dort, ſich einen wirklichen Fang entgehen laſſen?“

— Glauben Sie das nicht, mein Herr!— er⸗ wiederte er;— ich kenne meine Pflicht.—

«Und ſorgen dabei fuͤr Ihr Intereſſe!“ ent— gegnete ich, denn ich hatte den Kerl ſatt, und war uͤberzeugt, daß er von den Schmugglern beſtochen ſey.

Doch den allerunangenehmſten Eindruck machten auf mich die auf dieſer Straße erſichtlichen zahlloſen haͤßlichen aus Holz geſchnitzten Darſtellungen der Kreu⸗ zigung, die mir ſtets wie gotteslaͤſterliche Karikaturen vorkommen. Deſſenungeachtet erzeugen ſie bei dem Landvolke ganz andere Gefuͤhle, denn man kann ge— wiß ſeyn, am Fuße eines jeden derſelben ein oder meh⸗ rere Perſonen betend zu finden. Als wir bei einem ſolchen Kruzifixe vorbeifuhren, bemerkte der Fuhrmann, indem er darauf blickte;«Das alſo iſt Religion, wie ſie es nennen! Nun, recht gut! Waͤre ich Koͤnig, ich