Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Pattonal⸗Züge. 27

zwei ausgenommen, ſind wahre Fettklumpen, und die Maͤnner haben nicht eine Idee davon, einander ein⸗ mal tuͤchtig in die Haare zu gerathen.”»

Dieſe Rede ward nicht ſo hinter einander weg ge— ſprochen, als ich ſie hier niedergeſchrieben habe, ſon⸗ dern in Bruchſtuͤcken mitgetheilt, mit Strophen aus ſeinem Geſange unterbrochen, und einen großen Theil davon habe ich vergeſſen. Was ich dazwiſchen ſagte war nicht der Muͤhe werth; als wir aber in ein klei— nes, enges, Bruſtbeklemmendes Dorf kamen, das zwi⸗ ſchen hohen Hecken und Baͤumen lag, und jedem Luft⸗ hauche unzugaͤnglich war, floß der beredte Mund mei⸗ nes Gefaͤhrten wieder von Folgendem uͤber:«Was hat es denn auch uͤberhaupt zu bedeuten, ob ein Menſch ein Belgier oder ein Franzoſe iſt? Und doch unterſte⸗ hen ſich die armſeligen Weſen dort darum zu ſtreiten. Dies iſt naͤmlich das Graͤnzdorf; laͤcherlich genug ein⸗ gerichtet! Die Huͤtten rechter Hand gehoͤren nach Bel⸗ gien, die, linker Hand nach Frankreich. Die Wittwe Vanderbroͤckellen, dort auf der einen Seite, verkauft Ihnen den Tabak zu zehn Sous das Pfund, wäͤh⸗ rend ihr Nachbar gegenuͤber, Frangois Delaporte, ihn nicht unter zehn Francs ablaſſen kann; dagegen koͤn⸗ nen Sie auch in dem Hauſe, da auf der franzoͤſiſchen Seite, eine Flaſche Wein fuͤr einen Franken trinken, welcher dem neidiſchen und durſtigen Hunde, der da gegenuͤber wohnt, ganz verboten iſt. So ſind unſere

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