Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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Einleitung. 7

den als auf dieſes. Es iſt, ſo viel ich glaube, in je⸗

der Hinſicht von Reiſenden unter ſeinem Werthe ge⸗ ſchaͤtzt worden. In vielen Werken daruͤber liegt eine unbegreifliche Unwiſſenheit mit ſeinen Kraͤften, ſelbſt mit ſeinen Graͤnzen am Tage. Romantiſche Schrift⸗ ſteller koͤnnen dort keine Gegenſtaͤnde fuͤr ihren Pin⸗ ſel finden, und ſcheinen es, bis auf eine einzige glaͤn⸗ zende Ausnahme,*) in Verzweiflung zu verlaſſen. Und doch bin ich uͤberzeugt, daß es reich an Ge⸗ genſtaͤnden von der groͤßten Verſchiedenheit iſt, und erblicke in ſeinen unzuſammenpaſſenden Eigenthuͤm⸗ lichkeiten hinreichenden Stoff zu Eroͤrterungen. Ich will durchaus nicht damit ſagen, daß ich ſelbſt im Stande geweſen ſey, jene genuͤgend aufzufaſſen. Es ſind dies Gegenſtaͤnde, welche das Auge des Reiſen⸗ den wohl erblicken, die Hand des laͤnger Verweilen⸗ den aber allein erreichen kann.

Ich gebe es zu, daß vieles in Belgien vorkommt, was fuͤr den erſten Augenblick zuruͤckſtoͤßt, viele Feh⸗ ler, die nichts zeigen, was ſie ſichtlich entſchuldigte. Der Spanier bringt einen ritterlichen Sinn mit in ſeinen Fanatismus; ein angeſtochener Irlaͤnder unter⸗ haͤlt durch ſeinen Humor, der kecke Geiſt ſeines Whisky

*) Der Verf. ſpielt auf Quintin Durward an. Deutſch⸗ land kann mehreres andere, namentlich neuerlich G. Doͤring's Mumie von Rotterdam, dagegen anfuͤh⸗ ren. Der Ueberſetzer.