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in Paris, und durch beſondere Erlaubniß von Lud⸗ wig XIV. eine Meute. Er kleidete die Herren von Lyonne und Letellier mit einer Art von Protection, aber ihm, dem Politiker, genährt von den Staatsge⸗ heimniſſen, war es nie gelungen, ein Kleid für Herrn Colbert zu verfertigen. Das läßt ſich nicht erklären, es erräth ſich. Die großen Geiſter jeder Art leben von unfaßbaren, unſichtbaren Vorſtellungen; ſie handeln, ohne ſelbſt zu wiſſen, warum. Der große Percerin, denn gegen die Gewohnheit der Dynaſtien, war es be⸗ ſonders der letzte der Percerin, der den Beinamen der Große verdient hatte, der große Percerin, ſagen wir, ſchnitt in Folge einer Eingebung einen Rock für die Königin oder eine enge Hoſe für den König; er erſann einen Mantel für Monſieur, einen Strumpfzwickel für Madame; doch trotz ſeines erhabenen Genies konnte er das Maß von Herrn Colbert nicht feſthalten:„Dieſer Mann,“ ſagte er oft,„liegt außer meinem Talent, und ich wäre nicht im Stande, ihn im Deſſin meiner Nadeln zu ſehen!“
Es verſteht ſich von ſelbſt, daß Percerin der Schnei⸗ der von Herrn Fouquet war, und daß ihn der Herr Oberintendant hochſchätzte.
Herr Percerin zählte gegen achtzig Jahre, und dennoch war er ſo friſch und zu gleicher Zeit ſo dürr, wie die Hofleute ſagten, als er ſpröde war. Sein Ruf und ſein Vermögen waren groß genug, daß der Herr Prinz, dieſer König der Zierlinge, ihm, während er ſich über Coſtumes mit ihm unterhielt, den Arm gab, und daß die im Bezahlen am wenigſten eifrigen Hofleute es nie wagten, die Rechnungen bei ihm zu lange an⸗ ſtehen zu laſſen; denn Pereerin machte einmal Kleider auf Kredit, doch nie zum zweiten Mal, wenn er nicht für das erſte Mal bezahlt war.
Man begreift, daß ein ſolcher Schneider, ſtatt Kunden nachzulaufen, nur mit Schwierigkeiten neue 8 annahm. Percerin weigerte ſich auch, die Bürger und die zu neu Geadelten zu kleiden. Es ging ſogar das
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