Teil eines Werkes 
33.-36. Bändchen (1850)
Entstehung
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Gerücht, Herr von Mazarin habe ihm gegen die un⸗ eigennutzige Lieferung eines großen, vollſtändigen Cere⸗ monienkleides für einen Cardinal an einem ſchönen Tag ein Adelsdiplom in die Taſche geſteckt.

Percerin hatte Witz und Bosheit. Man ſagte, er ſei ſehr aufgeweckt. Mit ſeinem achtzigſten Jahre nahm er noch mit feſter Hand das Maß vom Leibe einer Frau.

In das Haus dieſer künſtleriſchen Vornehmheit führte d'Artagnan den troſtloſen Porthos. 3

Dieſer ſagte unter Weges zu ſeinem Freunde:

Mein lieber d'Artagnan, nehmt Euch in Acht, daß es keinen Zuſammenſtoß der Würde eines Mannes, wie ich bin, mit der Unverſchämtheit dieſes Percerin gibt, der ſehr unhoͤflich ſein muß, denn ich ſage Euch zum Voraus, daß ich ihn, wenn er ſich gegen mich verfehlte, beſtrafen würde.

Durch mich vorgeſtellt, erwiederte d'Artagnan, habt Ihr nichts zu befürchten, und wäret Ihr auch, was Ihr nicht ſeid.

Oh! es iſt...

Was denn? Solltet Ihr etwas gegen Percerin haben, Porthos?

Ich glaube, ich habe ſeiner Zeit...

Nun, was denn: ſeiner Zeit?

Ich habe Mouſton zu einem Burſchen dieſes Na⸗

mens geſchickt.

Weiter? Und dieſer Burſche hat ſich geweigert, mich zu kleiden. 3 Oh! ein Mißverſtändniß, das nothwendig aus⸗

geglichen werden muß. Mouſton wird es verwechſelt haben..

Vielleicht. Er hat wohl einen Namen für den andern ge⸗ nommen.

2 4 763 möglich. Dieſer Schelm von einem Mou⸗ ſton hat nie ein Namengedächtniß gehabt.