Teil eines Werkes 
33.-36. Bändchen (1850)
Entstehung
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ſchöne, ſchwarze, ſahr ökonomiſche Leibchen für die Kö⸗ nigin Catharina, welche am Ende dem Hugenoten, dem

ſie lange ein böſes Geſicht gemacht hatte, für ſeine

Erhaltung ſehr gewogen war. Doch Percerin war ein kluger Mann; er hatte ſagen hören, nichts ſei für einen Hugenoten gefährlicher, als das Lächeln der Königin Catharina, und da er bemerkte, daß ſie ihm öfter, als gewöhnlich, zulächelte, ſo beeilte er ſich, katholiſch mit ſeiner ganzen Familie zu werden, und durch dieſe Be⸗ kehrung tadellos geworden, gelangte er zu der hohen Stellung des Schneidermeiſters der Krone von Frank⸗ reich.

Unter Heinrich III., der ein äußerſt eitler König war, erlangte dieſe Stellung die Höhe von einer der erhabenſten Bergſpitzen der Cordilleren. Percerin war ſein ganzes Leben ein geſchickter Mann geweſen, und um dieſen Ruf auch über ſein Grab hinaus zu bewah⸗ ren, hütete er ſich wohl, ſeinen Tod zu verfehlen: er ſtarb alſo ſehr geſchickt, und gerade zur Stunde, wo ſeine Einbildungskraft nachzulaſſen anfing.

Er hinterließ einen Sohn und eine Tochter, Beide würdig des Namens, den ſie zu führen berufen waren: der Sohn ein unerſchrockener Schneider und pünktlich wie ein Winkelmaß: die Tochter eine Stickerin und Ornamentenzeichnerin..

Die Hochzeit von Heinrich IV. und Maria von Medicis, die ſchöne Trauer der genannten Königin machten, nebſt einigen Herrn von Baſſompierre, dem König der Elegants jener Zeit, entſchlüpften Worten, das Glück der zweiten Generation der Percerin.

Herr Coneino Concini und ſeine Frau Galigai, welche hernach am franzöſiſchen Hofe glänzten, wollten die Kleider italieniſiren und ließen Schneider von Flo⸗ renz kommen; aber in ſeiner Vaterlandsliebe und in ſeiner Eitelkeit geſtachelt, vernichtete Percerin dieſe Fremdlinge durch die Anwendung ſeiner Deſſins von*

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