Teil eines Werkes 
33.-36. Bändchen (1850)
Entstehung
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Fouquet eingeladen?

hat, und daß meine zwölf letzten Röcke alle ſtufenweiſe um einen bis anderthalb Fuß zu weit ſind.

Doch die anderen, diejenigen, welche ſich der Zeit nähern, wo Eure Taille dieſelbe war?2

Sie ſind nicht mehr in der Mode, mein lieber Freund. Zöge ich ſie an, ſo würde ich ausſehen, als käme ich von Siam, und als wäre ich zwei Jahre von Hofe entfernt geweſen.

Ich begreife Eure Verlegenheit. Wie viel neue Kleider habt Ihr? nicht wahr, ſechs und dreißig? und Ihr habt kein einziges. Wohl! Ihr müßt Euch ein ſieben und dreißigſtes machen laſſen; die ſechs und dreißig anderen ſind für Mouſton.

Ahl gnädiger Herr! rief Mouſton mit zufrie⸗ dener Miene.Doch der gnädige Herr iſt allerdings immer gütig gegen mich geweſen.

Bei Gott! glaubt Ihr, dieſer Gedanke ſei mir nicht auch gekommen, oder ich habe die Ausgabe ge⸗ ſcheut? Aber es ſind nur noch zwei Tage von jetzt bis zu dem Feſte in Vaux; ich habe die Einladung ge⸗ ſtern erhalten, ich habe Mouſton mit Poſt mit meiner Garderobe kommen laſſen, ich habe das Unglück, das mir begegnete, erſt dieſen Morgen wahrgenommen, und es gibt keinen Schneider, der nur ein wenig in der Mode wäre und es übernähme, mir bis übermorgen ein Kleid zu verfertigen.

Näͤmlich ein mit Gold bedecktes Kleid, nicht wahr?

Ich will überall Gold haben.

Wir werden das in Ordnung bringen. Ihr geht erſt in drei Tagen ab. Die Einladungen ſind für Mitt⸗ woch gemacht, und wir ſind am Sonntag Morgen.

Das iſt wahr, doch Aramis hat mir eingeſchärft, vier und zwanzig Stunden vorher in Vaux zu ſein.

Wie, Aramis?

Ja, Aramis hat mir die Einladung gebracht. Ahl ſehr gut, ich begreife. Ihr ſeid von Herrn