Teil eines Werkes 
33.-36. Bändchen (1850)
Entstehung
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Ja, gnädiger Herr, ſagte Mouſton. 3 Gut, ich bin dabei, ſprach Porthos.Mouſton nahm alſo dergeſtalt zu, daß er alle meine Hoffnungen erfüllte, denn er erreichte mein Maß; hievon konnte ich mich eines Tags überzeugen, als ich auf dem Leibe dieſes Burſchen ein Kamiſol von mir erblickte, aus dem er ſich einen Rock gemacht hatte, das, nur was die Stickerei betrifft, hundert Piſtolen werth war. Das geſchah, um es zu probiren, gnädiger Herr,

ſagte Mouſton.

Von dieſem Augenblick an, fuhr Porthos fort, beſchloß ich, daß Mouſton mit meinem Schneider in Verbindung treten und ſich an meiner Stelle anmeſſen laſſen ſollte.)

Herrlich erſonnen, Porthos; doch Mouſton iſt anderthalb Fuß kleiner, als Ihr.

Ganz richtig, man nahm das Maß bis auf den Boden, und das Ende des Kleides ging mir gerade bis über das Knie. 1

Welches Glück habt Ihr doch, Porthos! Der⸗ gleichen Dinge widerfahren nur Euch. 4

Ah! ja, macht mir Euer Kompliment, es iſt Ur⸗ 3 ſache dazu vorhanden. Gerade um dieſe Zeit, nämlich vor ungefähr drittehalb Jahren, reiſte ich nach Beile⸗Isle abz ich beauftragte Mouſton, um immer und im Fall der Noth ein Muſter von allen Moden zu haben, ſich jeden Monat ein Kleid machen zu laſſen.

Sollte es Mouſton verſäumt haben, Euren Auf⸗ trag zu befolgen? Oh! das wäre ſchlimm, Mouſton.

Im Gegentheil, gnädiger Herr, im Gegentheil.

Nein, er hat nicht vergeſſen, ſich die Kleider machen zu laſſen, aber er hat vergeſſen, mich zu enach richtigen, daß er noch dicker wurde. 3

Ahl das iſt nicht mein Fehler, gnädiger 5 Euer Schneider hat es mir nicht geſagt.

So, ſprach Porthos,ſo, daß der Burſche zwei Jahren um achtzehn Zoll Umfang zugenom