Teil eines Werkes 
33.-36. Bändchen (1850)
Entstehung
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Alle Wetter! ich befinde mich wie der Pont⸗Neuf. Das iſt es nicht.

Aber was iſt es denn?

Ich habe keine Kleider.

D'Artagnan blieb verſteinert.

Keine Kleider! Porthos! rief er,keine Kleider! während ich mehr als fünfzig auf dem Boden ſehe!

Fünfzig, ja, und nicht eines, das mir taugt.

Wiel nicht eines, das Euch taugt? Man nimmt alſo kein Maß von Euch, wenn man Cuch kleidet?

Doch, doch, erwiederte Mouſton,aber leider bin ich ſtärker geworden.

Wie, Ihr ſeid ſtärker geworden?

So, daß ich nun dicker, viel, viel dicker bin, als der Herr Baron. Solltet Ihr das glauben, gnädiger

Herr?

0Bei Gott! das ſieht man wohl.

Siehſt Du, Dummkopf, man ſieht das! rief Porthos.

Aber, mein lieber Porthos, ſagte d'Artagnan mit einer leichten Ungeduld,ich weiß nicht, warum Eure Kleider für Euch nicht paſſend ſind, weil Mou⸗ ſton dicker geworden iſt.

Ich will Euch das erklären, mein Freund, Ihr erinnert Euch, mir die Geſchichte von einem römiſchen Ge⸗ neral, Antonius, erzählt zu haben, der immer ſteben Wildſchweine, zu verſchiedenen Punkten gekocht, am Spieß hatte, um ſein Mittagsmahl, zu welcher Stunde des Tages es ihm beliebte, verlangen zu können. Wohl! ich beſchloß, da ich jeden Augenblick zu Hofe berufen werden und dort acht Tage verweilen könnte, für dieſe Veranlaſſung immer ſieben Kleider bereit zu halten

Vortrefflich geurtheilt, Porthos! Nur muß man

Euer Vermögen haben, um ſich ſolche Phantaſten zu

erlauben, abgeſehen von der Zeit, die man dadurch verliert, daß man ſich anmeſſen läßt. Die Moden weche ſeln ſo oft!. 4