Teil eines Werkes 
33.-36. Bändchen (1850)
Entstehung
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uf.

19

Gerade hierin ſchmeichelte ich mir, etwas ſehr Geiſtreiches gefunden zu haben.

Sprecht, laßt hören. Ich zweifle, bei Gott! nicht an Eurem Genie.

Ihr erinnert Euch, daß Mouſton mager war?

Ja, zur Zeit, wo er Monsqueton hieß.

Ihr erinnert Euch auch der Zeit, wo er fett zu werden anfing?.

Nein, nicht genau. Ich bitte Euch um Verzei⸗ hung, mein lieber Mouſton.

Ohl der gnädige Herr iſt nicht mangelhaft, er⸗ wiederte Mouſton mit einer liebenswürdigen Miene, der gnädige Herr war in Paris, und wir waren in Pierrefonds. 5

Nun, Porthos, es gab alſo eine Zeit, wo Mou⸗ ſton ſtark zu werden anfing? Nicht wahr, das wollt Ihr ſagen?

Ja, mein Freund, und darüber freute ich mich zu jener Zeit ungemein.

Peſt, das glaube ich wohl, rief d'Artagnan.

Ihr begreift, daß das mir Mühe erſparte, fuhr Porthos fort.

Nein, mein Freund, ich begreife noch nicht; doch wenn Ihr mir genau erklärt...

Ich komme zur Sache, mein Freund. Vor Allem iſt es, wie Ihr ſagt, ein Zeitverluſt, daß man ſich ſoll anmeſſen laſſen, und wäre es nur einmal alle vierzehn Tage. Und dann kann man auf der Reiſe ſein, und wenn man immer ſieben Anzüge im Gange haben will... Kurz, mein Freund, ich haſſe es, irgend Jemand mein Maß zu geben. Was Teufels, man iſt Edelmann oder iſt es nicht! Sich von einem ſolchen Burſchen, der einen nach Fuß, Zoll und Linie analyſirt, meſſen und unterſuchen zu laſſen, iſt demüthigend. Dergleichen Leute finden uns hier zu hohl, dort zu hervorragend; ſie kennen unſere Staͤrke und unſere Schwäche. Geht man aus den Haͤnden eines ſolchen Anmeſſers hervor,