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zog Alles, was er geſagt, ſeinen Geiſt, dann beſtürmte Alles, was er gelilten, ſein Herz; und nach einem lan⸗ gen Stillſchweigen ſprach er zum dritten Mal:
„Ohl Unglücklicher!“
Kaum hatte er dieſe zwei Worte geſprochen, als ſich ein Seufzer und eine Klage hinter ihm hörbar machten.
Er drehte ſich raſch um und ſah in der Ecke des Zimmers, ſtehend, gebückt, verſchleiert, eine Frau, die er bei ſeinem Eintritt durch die Ausbreitung der Thüre bedeckt und ſeitdem, weil er ſich nicht umgedreht, nicht geſehen hatte.
Er ging auf die Frau zu, deren Gegenwart ihm Niemand gemeldet hatte, grüßte und erkundigte ſich zugleich, als ſich plötzlich der geſenkte Kopf erhob, der auf die Seite geſchobene Schleier das Geſicht ſehen ließ und eine weiße, traurige Geſtalt vor ihm er⸗ ſchien.
NRaoul wich zurück, als hätte er ein Geſpenſt vor
„Louiſe!“ rief er mit einem ſo verzweifelten Aus⸗ druck, daß man nicht hätte glauben ſollen, die menſch⸗ liche Stimme könnte einen ſolchen Schrei ausſtoßen, ohne daß alle Fibern des Herzens zerreißen würden.


