IV.
Zean la Fontaine macht ſeine erſte Erzählung.
Alle dieſe Intriguen ſind erſchöpft; ſo vielfach in ſeinen Darſtellungen konnte ſich der menſchliche Geiſt nach Wohlgefallen in den drei Rahmen, die ihm unſere Erzählung geliefert hat, entwickeln.
Es handelt ſich vielleicht in dem Tableau, das wir vorbereiten, abermals um Politik und Intriguen, doch die Federn werden ſo verborgen ſein, daß man nur die Blumen und die Malereien ſieht, gerade wie in jenen Theatern, wo auf der Scene ein Koloß erſcheint, der unterſtützt durch die kleinen Beine und die mageren Arme eines Kindes, das in ſeinem Gerippe verborgen iſt, einherſchreitet.
Wir kehren nach Saint⸗Mandé zurück, wo der Oberintendant, ſeiner Gewohnheit gemäß, ſeine auserle⸗ ſene Geſellſchaft von Epikurären empfängt.
Der Gebieter iſt ſeit einiger Zeit auf harte Proben geſtellt worden. Jeder fühlt die Folgen der Beklem⸗ mung des Miniſters. Keine große, tolle Geſellſchaften mehr. Die Finanzen waren für Fouquet ein Vorwand geweſen; doch nie hat es, wie Gourville ſo geiſtreich ſagte, einen betrüglicheren Vorwand gegeben: von Finanzen kein Schatten.
Herr Vatel ſinnt auf Mittel, um den Ruf des Hauſes aufrecht zu erhalten. Die Gärtner, welche ihre Beiträge zu den Küchen liefern, beklagen ſich über eine z3 Grunde richtende Verzögerung. Die Lieferanten er ſpaniſchen Weine ſchicken häuftig Anweiſungen, die Niemand bezahlt. Die Fiſcher, die der Oberintendant in der Normandie beſoldet, berechnen, wenn ſie bezahlt würden, könnte das Eingehen der betreffenden Summen
. 4


