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„Sprecht, meine Liebe, was wollt Ihr?“ ſagte die Königin.
„Ich ſoll mich alſo erklären?“
„Ohne zu zögern.“
„Nun wohl! Eure Majeflät kann mir eine unbe⸗ ſchreibliche, eine unvergleichliche Freude machen.“
„Sprecht,“ ſagte die Königin, durch die Beſorg⸗ niß etwas kalt geworden.„Vor Allem aber, meine gute Chevreuſe, erinnert Euch, daß ich unter der Ge⸗ walt des Sohnes bin, wie ich einſt unter der des Gat⸗ ten war.“ 4
„Ich werde Euch ſchonen, theure Königin.“
„Nennt mich Anna, wie einſt; es wird dies ein ſüßes Echo der ſchoͤnen Jugend ſein.“
„Wohl! meine verehrte Gebieterin, meine geliebte Anna...
„Kannſt Du noch Spaniſch?“
„Gewiß.“
„Verlange alſo in ſpaniſcher Sprache von mir.“
„Erweiſt mir die Ehre, einige Tage in Dampierre zuzubringen.“
„Das iſt Alles?“ rief die Königin ganz erſtaunt.
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„Ja. „Nichts, als dieſes?“— „Guter Gott! ſolltet Ihr den Gedanken haben, ich erbitte mir von Euch nicht die unermeßlichſte Wohl⸗ that? Wenn dem ſo iſt, ſo kennt Ihr mich nicht mehr! Willigt Ihr ein?“ „Von ganzem Herzen!“ „Oh! meinen Dank!“ 8 „Und ich werde mich glücklich fühlen, wenn meine Gegenwart Euch zu etwas nützlich iſt,“ fuhr die Kö⸗ nigin mißtrauiſch fort. „Nützlich!“ rief die Herzogin lachend,„oh! nein, angenehm, ſüß, koſtbar, ja, tauſendmal ja; das iſt alſo verſprochen?“ „Beſchworen.“ 938
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