Teil eines Werkes 
29.-32. Bändchen (1849)
Entstehung
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Uebrigens habt Ihr wohl daran gethan, hierher zu kommen, fügte ſie raſch bei.

Ich danke, Madame.

Und wäre es nur, um uns die Freude zu bereiten, das Gerücht von Eurem Tod Lügen zu ſtrafen. Man hat in der That geſagt, ich ſei todt?

Ueberall.

Meine Kinder trugen doch keine Trauer.

Oh! Ihr wißt, Herzogin, der Hof reiſt häufig. Wir ſehen ſehr wenig die Herrn d'Albert de Luynes, und viele Dinge entgehen uns in der Unruhe, in der wir beſtändig leben.

Eure Majeſtät hätte nicht an das Gerücht von meinem Tod glauben ſollen.

Warum nicht? ach! wir ſind ſterblich, ſeht Ihr nicht, daß ich, die jüngere Schweſter, wie wir einſt ſagten, mich ſchon dem Grabe zuneige?

Hatte Eure Majeſtät geglaubt, ich ſei todt, ſo mußte ſie ſich wundern, daß ſie keine Kunde von mir erhalten.

Der Tod überraſcht zuweilen ſehr ſchnell, Her⸗ zogin.

Oh! Eure Majeſtaͤt, die mit Geheimniſſen wie das, von dem wir vorhin ſprachen, beladenen Seelen haben immer das Bedürfniß des Erguſſes, das zuvor befriedigt werden muß. Unter die Zahl der Stationen für die Reiſe in die Ewigkeit rechnet man die, auf welcher man ſeine Papiere in Ordnung bringt.

Die Königin bebte.

Eure Majeſtät wird auf eine ſichere Weiſe den Tag meines Todes erfahren, ſagte die Herzogin.

Wie dies?2

Cure Majeſtät wird am andern Tag unter vierfa⸗ chem Umſchlag Alles erhalten, was von unſern ſo ge⸗ heimnißvollen kleinen Correſpondenzen von einſt entkom⸗

men iſt.