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der Wundarzt Honoré waren im Vorzimmer; 3I
— CEure Majeſtät entſchlief gegen drei Uhr und wachte m
um ſieben Uhr wieder auf, nicht wahr?“ „Allerdings; doch Ihr erzählt mir da, was alle po Welt ſo gut weiß, als Ihr und ich.“ ni „Ich komme zu dem, Madame, was wenige Per⸗ tig ſonen wiſſen. Wenige Perſonen, ſagte ich. Ach! ich die könnte ſagen, zwei Perſonen, denn es waren einſt fünf, ſti dooch ſeit einigen Jahren iſt das Geheimniß durch den an Tod der Haupttheilnehmer geſichert worden. Der Kö⸗ ihr nig, unſer Herr, ſchläft bei ſeinen Vätern; die Heb⸗ amme Peronne iſt ihm bald gefolgt, Laporte iſt ſchon es vergeſſen.“
Ddie Königin öffnete den Mund, um zu ſprechen; eir ſie fand unter ihrer eiskalten Hand, mit der ſie über lei ihr Geſicht ſtrich, brennende Schweißtropfen. un
„Es war acht Uhr,“ fuhr die Beguine fort,„der ne König ſpeiſte freudigen Herzens zu Nacht; rings um beſ ihn her war nur Heiterkeit, Geſchrei, Gläſergeklirre, das Volk brüllte unter den Balcons, die Schweizer, ihr die Musketiere und die Garden ſchweiften, von den ſta trunkenen Studenten getragen, in der Stadt umher.
„Dieſes furchtbare Getöſe der öffentlichen Freudig⸗ rei keit machte in den Armen von Frau von Fauſſac, ſeiner
Gouvernante, ſanft den Dauphin, den zukünftigen König die von Frankreich, wimmern, deſſen Augen, wenn ſie ſich Di öffneten, im Hintergrunde ſeiner Wiege zwei Kronen erblicken mußten. Plötzlich ſtieß Eure Majeſtät einen beui durchdringenden Schrei aus, und Frau Peronne erſchien zur an ihrem Bett.. hor „Die Aerzte ſpeiſten in einem entfernten Saal. Der Lip Palaſt war, gerade weil man ihn ſo ſehr beſtürmte, ode verödet und ohne Wachen. Frau Peronne ſchrie, ſobald ſie den Zuſtand Eurer Majeſtät unterſucht hatte, vor Kö Erſtaunen laut auf, ſchloß Euch, die Ihr wahnſinnig gib vor Schmerz in Thränen zerfloſſet, in ihre Arme und Th ſchickte Laporte ab, um den König zu benachrichtigen, nei


