„Verlangt jedes Intereſſe, jede Bürgſchaft, die Ihr wollt, Monſeigneur, ich bin bereit, und wenn Eure Wünſche befriedigt ſind, werde ich wiederholen: Ihr übertrefft an Freigebigkeit die Könige und Herrn Fou⸗ quet. Eure Bedingungen?“
„Die Zurückzahlung in acht Jahren.“
„Oh! ſehr gut.“
„Hypothek auf die Stelle ſelbſt.“
„Vortrefflich; iſt das Alles?“
„Wartet. Ich behalte mir das Recht bevor, Euch die Stelle mit hundert und fünfzigtauſend Livres Nutzen wieder abzukaufen, wenn Ihr bei Führung dieſes Amtes nicht eine den Intereſſen des Königs und meinen Ab⸗ ſichten eutſprechende Linie verfolgt.“
„Ah! ah!“ ſagte Vanel etwas bewegt.
„Enthält dies etwas, was Anſtoß bei Euch findet, Herr Vanel?“ fragte Colbert mit kaltem Tone.
„Nein, nein,“ erwiederte Vanel lebhaft.
„Nun wohl, wir unterzeichnen die Urkunde, wann es Euch beliebt; lauft zu den Freunden von Herrn Fouquet.“
„ Ich fliege.“ tenn erlangt von Herrn Fouquet eine Zuſammen⸗ un.4 8 „Ja, Monſeigneur.“ „Seid nachgiebig bei den Conceſſionen.“ 741
„Ja. .„Und ſind die Bedingungen feſtgeſtellt..“ „So beeile ich mich, ſie unterzeichnen zu laſſen.“ „Hütet Euch wohl hievor!... ſprecht mit Herrn Fouquet nichts von Unterſchrift, nichts von Reukauf,
nicht einmal etwas vom Wortgeben, verſteht Ihr, Ihr
würdet Alles verlieren.“
„Ei! Monſeigneur, was ſoll ich denn thun? das 4
„Bringt es nur dahin, daß Euch Herr Fouquet
iſt zu ſchwierig...“
die Hand darauf gibt.. Geht!“


